Die Imkerei

In seiner Autobiografie erwähnt Sebastian Kneipp die Freude, die er an den Bienen hatte: „Damit ich in meiner Jugend immer eine Beschäftigung hatte, schenkte mir mein Vater einen Bienenstock. Jede freie Minute saß ich bei meinen Bienen. Ich habe den Honig vielfach verwendet und stets gefunden, dass er von vorzüglicher Wirkung ist. Er wirkt lösend, reinigend, stärkend.“

Sebastian Kneipp schrieb sogar ein Buch über die Bienenzucht „Bienen-Büchlein. Eine einfache Anleitung zur Verbesserung der Bienenzucht in Körben und Kästen, besonders für Anfänger“, hieß das Buch, das mehrfach aufgelegt wurde. In zahlreichen Vorträgen sprach Kneipp vor vielen Interessierten über die Bienenzucht.

„Die Beschäftigung mit seinen geliebten Bienen“, berichtet im Jahr 1898 Dr. Alfred Baumgarten, Sebastian Kneipps Arzt und Biograf, „führte den Beichtvater Kneipp zum genauen Studium des Honigs und seiner guten Eigenschaften für die kranke Menschheit. Er riet deswegen zum Gebrauch des Honigs bei Augenkrankheiten. Er liess den Honig öfter einnehmen als Arznei.“

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